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Am 5. Juni 1783 wurde auf dem Marktplatz des Städtchens Annonay in Frankreich eine aerostatische Maschine der Gebr. Etienne und Joseph Montgolfier vorgeführt. Der Zwei-Kubikmeter-Ballon wurde mit Warmluft, durch verbrennen von Stroh und Wolle, gefüllt. |
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| Warme Luft ist leichter und hat so eine hebende Wirkung. Der Ballon stieg in weniger als 10 Minuten über 500 Meter in die Höhe und landete später sanft im nahen Weinberg. | ||
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Wie funktioniert
Ballonfahren?
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Das Prinzip ist das gleiche geblieben, nur die Technik ist moderner geworden. Der Heißluftballon besteht grundsätzlich aus einer Hülle, einer Heizanlage, einem Korb und einigen Instrumenten. Die Ballonhülle ist aus unbrennbarem, beschichtetem Spezial-Nylon gefertigt. Die Heizanlage besteht bei uns aus zwei Brennern und wird mit Propangas gespeist. Der Korb ist aus Weidengeflecht gefertigt, das Elastizität und Federung bewirkt. Er ist durch Stahlseile mit der Hülle verbunden. Die erwärmte Luft, die leichter ist als die Außenluft, schafft den Auftrieb, der den Ballon vom Boden abheben lässt. Durch das Abkühlen der Hülleninnenluft sinkt der Ballon. |
| Der Wind bestimmt die Geschwindigkeit und Fahrtrichtung des Ballons. Eine Richtungsänderung wird durch das Ansteuern wechselnder Windrichtungen in unterschiedlichen Höhen ermöglicht. Einer der Reize des Ballonfahrens ist, dass man nie genau weiß, wo einen der Wind hinträgt. So bleibt es abenteuerlich bis zur Landung. Ballonfahren ist sehr wetterabhängig. Deshalb ist der Pilot bestrebt, jede gute Wetterlage und ebenso günstige Windverhältnisse für eine Ballonfahrt auszunutzen. |
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